Amerika-Haus, Köln
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Wettbewerb 

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Das, von dem Architekten R.H. Schickmann im typischen Fünfziger Jahre Stil entworfene, Gebäudeensemble war seit seiner Errichtung Zentrum zahlreicher Veranstaltungen der Stadt Köln. Das Herzstück des Ensembles bildet der "Garten-Palais"-artige Innenhof, der durch eine geschickte Fügung der drei Baukörper des Amerika-Hauses gerahmt wird.Durch die Sanierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes wird der für seine Entstehungszeit typische Charakter der Gesamtanlage und die Fassadengestalt wieder in seiner ursprünglichen Anmutung erlebbar gemacht.

Die notwendige Erweiterung der Büroflächen entsteht als Ergänzung der westlichen Flanke des westlichen Bauteils. Hierdurch wird aus einer beengten Zwei-Bund-Anlage eine funktionstüchtige und flexible Drei-Bund-Anlage. Die Bibliothek wird als zentraler freier Bereich um die neue Treppenanlage situiert. Durch die geringfügige Erweiterung im Bereich der Nordfassade des mittleren Bauteils, entsteht ein flexibler Konferenzbereich. Die "Passage" mit Blick in den Innenhof dient sowohl als innere Verbindung zwischen den flankierenden Bauteilen als auch zur Erschließung der Konferenzräume. Im östlichen Bauteil wird lediglich der vorhandene Regieraum zurückgebaut und durch eine Technikbühne ersetzt. Im Weiteren sieht das vorliegende Konzept einen respektvollen Umgang mit dem Vorhandenen vor.

Aufgabe

Sanierung und Erweiterung des Amerikahauses

Bauherr

Fritz-Thyssen-Stiftung

Standort

Köln

Bauvolumen

1.700 qm BGF

Wettbewerb