Brassertufer Bonn
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Wettbewerb 

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Der Entwurf definiert den Neubau am Brassertufer als wichtigen Baustein der Bonner Rheinuferbebauung: Als markanter Schlussstein bildet er einerseits den Endpunkt der historischen Bebauung, andererseits leitet er in die nördlich und westlich anschließenden Stadträume über.

Der Neubau wird durch seine klare, maßstäbliche und bewusst kräftige Form dieser Vermittlerrolle gerecht. Gleichzeitig erfolgt durch die Auflösung des Baublocks in vier windmühlenartig angeordnete Baukörper eine Öffnung des Blockinneren, sodass trotz der kompakten Blockrandbebauung eine Fortschreibung der verdichteten Struktur des historischen Stadtgrundrisses mit seinen Gassen, Plätzen, sowie Aus– und Durchblicken erfolgt. Es entsteht ein räumlich gefasster Innenhof, der als Zentrum der Wohn-gemeinschaft fungiert und durch die öffentliche Zugänglichkeit Teil des Quartiers wird.Mit der quadratischen Grundform der Gesamtanlage soll nicht nur eine starke Baukörperform gebildet, sondern auch an den römischen Ursprung der Stadt Bonn und ihrer Geschichte angeknüpft werden.

Am Rheinufer sind im Erdgeschoß Ladenlokale angeordnet, denen eine dem Geländeverlauf folgende Bastion vorgelagert ist, die als Terrasse nutzbar den Verlauf der ehemaligen Stadtmauer markiert.

Aufgabe

Entwurf einer Wohn- und Geschäftsbebauung

Bauherr

Nord-Süd-Hausbau AG

Standort

Bonn

Bauvolumen

10.000 qm BGF

Wettbewerb