Eisenbahnmuseum Bochum
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Wettbewerb 

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Die neue Empfangssituation für das Eisenbahnmuseum Bochum präsentiert sich in einem Ensemble aus Haupteingangsgebäude und dem Museumsbahnsteig, der die Basis des Saalbaus bildet und die vorgelagerte Platzfläche einrahmt.

Die Leitidee besteht gleichermaßen in der Annäherung an den Bestand und der Ausbildung eines repräsentativen Ortes als neue Schwelle zum Erlebnisraum des Eisenbahnmuseums. Durch die Schaffung einer klar strukturierten Raumfolge mit Fokus auf den großzügigen Ausstellungsbereich, der in Kombination mit Foyer und Multifunktionsraum das Kernelement des Entwurfs bildet, erfährt der Besucher eine angemessene Einführung in die Welt der Eisenbahn und ihrer Geschichte bevor das bestehende Museumsgelände erschlossen wird. Der Baukörper nimmt dabei die Linearität der Umgebung auf und reagiert in zeitgenössischer Formen-sprache und Materialität zurückhaltend auf die denkmalgeschützten Bestandsgebäude und zitiert in seiner Konstruktion die technische Eleganz der industriellen Architektur von Lokschuppen und Bahnhofsgebäuden.

Dieses Zitat schafft den gewünschten Dialog mit Umgebung und Bestand und bietet gleichzeitig eine hohe Qualität für die Ausstellung der Exponate des Eisenbahnmuseums. Der Entwurf gliedert das neue Empfangsgebäude in einen großzügigen länglichen Baukörper, der Ausstellungshalle, Multifunktionsraum und das Foyer samt Kasse und Museumsshop beherbergt sowie einen angehängten Gebäudeteil, welcher sämtliche Nebenräume aufnimmt. Im Hauptbaukörper entsteht so eine frei bespielbare Ausstellungsfläche an deren westlichem Ende der Zugang zum Museumsgelände liegt.

Aufgabe

Neubau eines Empfangsgebäudes für das Eisenbahnmuseum Bochum

Bauherr

Eisenbahnmusem Bochum

Standort

Bochum-Dahlhausen

Bauvolumen

1.000 qm BGF

Wettbewerb