Spreeport, Berlin
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Wettbewerb 

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Der Entwurf definiert das Gelände zwischen Spree, Köpenicker Straße, Michael– und Schillingbrücke als Teil der Luisenstadt. Die Blockränder werden geschlossen und das Quartierinnere mit einer Abfolge von Straßen, Wegen und Plätzen durchzogen. Die unterschiedlichen Raumfolgen inszenieren nicht nur die Blickbeziehungen zwischen Köpenicker Straße und Spreeufer neu, sondern respektieren das Gebäude „Deutsches Architekturzentrum“(DAZ) als Herz und Motor für die Entwicklung des gesamten Ensembles.

Durch eine 4-geschossige kammförmige Wohnbebauung, die sich zur Spree orientiert, entsteht nördlich des DAZ ein länglicher Platzraum, der die Verbindung der zentralen öffentlichen Freiflächen bildet. Dieser Baukörper schließt den Platzraum mit einer Arkade ab und nimmt im Erdgeschoß Läden–und Dienstleistungsnutzungen auf.Die zur Spree ausgreifenden Riegel bieten Ost-West orientiertes Wohnen. Es entstehen öffentliche, halböffentliche und private Zonierungen, die die gewünschte Mischung von öffentlichen und privatem Raum bieten. Drei Wohntürme, die sich spreeseitig über das Quartier erheben, sind ein weithin sichtbares Zeichen des neuen Wohnstandards. Die optimale Lage am Wasser mit Blick auf das Zentrum der Hauptstadt, verbunden mit hervorragender Erreichbarkeit und Einbindung in ein belebtes Quartier, bieten beste Voraussetzungen für ein attraktives City-Wohnen "über den Dächern Berlins". Im östlichen Grundstücksteil mit vorwiegend gewerblicher Nutzung bilden sich Baufelder, die mit 6-geschossigen tertiäre Nutzung aufnehmenden Hofstrukturen gefüllt werden. An der Michaelkirchstraße wird im Bereich der Engelbrücke ein weiteres Bürohochhaus vorgeschlagen, das den Eingang in die Luisenstadt bzw. die Grenze zum Bezirk Mitte signifikant markiert.

Alle drei "Baufelder", die gewerblichen Bereiche im Osten und Westen sowie der "Herzteil" mit Wohnnutzung rings um das Ensemble Köpenicker Straße 48/49 bilden zum Spreeufer hin eine ruhige, gleich hohe Fassade, die nur durch die Wohntürme im zentralen Bereich signifikant übersprungen wird. Sie sind das markante Zeichen für die neue Vitalisierung dieser über Jahrzehnte vernachlässigten Brache und geben dem Bereich "Spreeport" die großstädtische Dimension, die den historischen Rahmen der Luisenstadt aufnimmt und erneut zu einem aktiven Teil der Weltstadt Berlins werden läßt.

Aufgabe

Stadtarchitektonische Konzeption eines Blockrandgebietes an der Spree

Bauherr

A.L.E.X. Bau GmbH, Berlin mit Kilian Projektmanagement Berlin GmbH, Berlin

Standort

Berlin

Bauvolumen

230.000 qm BGF

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