Entwicklung des Areals- Altes Finanzamt in Oldenburg

Wettbewerb, 2. Preis 

Entwicklung des Areals- Altes Finanzamt in Oldenburg

Wettbewerb, 2. Preis 

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Der Entwurf ordnet die einzelnen Nutzungen gemäß den städtebaulichen Vorgaben einfach und klar in drei Gebäuderiegel, die auf dem „Sockel-Tisch“ des Verbrauchermarktes im Erdgeschoß aufsetzen und einen nach Süden offenen Binnenhof U-förmig umfassen. Die 4-geschossige Bebauung mit umlaufenden Arkadensockel bestimmt die maßstäblich zurückhaltende Attikakante. Zurückspringende Staffelgeschosse orientieren sich an dieser Attika und schaffen die geforderten zusätzlichen Flächen. Mit dieser Grundhaltung gelingt es, das umfangreiche Bauvolumen in den städtebaulichen Kontext integrieren und das gesamte Areal als ruhigen Stadtbaustein verträglich zu setzen.

Die südliche Blockkante definiert die Verbindung zwischen der Heiligengeiststraße und den westlich angrenzenden begrünten Binnen- und Parkflächen, die als Hauptweg die Zugänge von Süden und Osten zum Verbrauchermarkt erschließt. Durch die Öffnungen der Fassade im Erdgeschoß entsteht so eine reizvolle Arkadensituation, die das Gassensystem der Oldenburger Innenstadt, sowie speziell der Heiligengeist-Höfe, fortschreibt. Angestrebt ist, den Blockinnenbereich mit Baumbepflanzungen und einfachen Gestaltungsmitteln zu einem Ort von hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln und somit zum attraktiven urbanen Raum aufzuwerten.

 

Wettbewerb, 2. Preis

Aufgabe

Neubau Pflegezentrum mit Einzelhandel, Büro-und Wohnflächen

Bauherr

Johannes Hof West GmbH & Co. KG

Standort

Oldenburg

Bauvolumen

20.700 m² BGF

Wettbewerb